Fukushima: Kernschmelzen haben sich möglicherweise in die Sicherheitsbehälter gebrannt

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Wie die japanische Zeitung „Daily Yomiuri“ berichtet, könnten sich die Kernschmelzen in den Blöcken 1 bis 3 des zerstörten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi komplett durch die Reaktordruckbehälter gebrannt haben und die Sicherheitsbehälter beschädigen, was dazu führen könnte, dass Kernbrennstoff direkt mit der Umwelt in Kontakt kommt. Der „Daily Yomiuri“ beruft sich auch einen Bericht der japanischen Atomenergiebehörde NISA, welche ihre Schlüsse aus der Analyse der IAEO zieht. Mehr

Plagiator Nummer 7: kein Abgeordneter, aber dicht dran (via Erbloggtes)

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Dieses Mal ein SPD-Mensch?

Er setzte sich wieder hin. VroniPlag begann am 4. Juni mit der Untersuchung einer weiteren Dissertation unter Plagiatsverdacht. Ein neuer Mitarbeiter präsentierte ein ganzes Dossier mit Stellen, die offenbar großzügig von den ersten Seiten einer Dissertation von 1986 in die ersten Seiten einer Dissertation von 2010 eingefügt worden waren Mehr

via Erbloggtes

Fukushima: Offiziell drei Kernschmelzen und 250 Sv/h im Reaktorkern 1

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Heute gab die japanische Regierung bekannt, was allgemein schon längst vermutet wurde: Im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ereigneten sich kurz nach dem Erdbeben drei Kernschmelzen, welche die Reaktorblöcke 1 bis 3 betrafen. Mehr

„Spiegel“: Warum der Stromausfall ausfällt

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Artikel auf „Spiegel online“ vom 27. Mai zur Blackout-Debatte rund um den Atomausstieg – oder anders ausgedrückt: Weshalb bei uns die Lichter nicht ausgehen würden, wenn man die Kernkraftwerke abschaltet.

Ampeln gehen aus, Züge bleiben liegen, Krankenhäuser müssen auf Notbetrieb umstellen: Bei einem bundesweiten Blackout würde Deutschland im Chaos versinken. Atomlobbyisten schüren die Angst davor – doch sie ist unbegründet. Eine Anatomie der deutschen Energieversorgung. Mehr

„Salzburger Nachrichten“: Radioaktivität im AKW Fukushima steigt

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Im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima steigt die radioaktive Strahlung. Wie der Betreiber Tepco am Samstag mitteilte, wurde im Reaktorgehäuse von Block 1 eine Strahlendosis von bis zu 4.000 Millisievert pro Stunde gemessen. Mehr

„Telepolis“: Der groteske Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde

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Anstatt kritisch zu prüfen, hilft die IAEA unverhohlen mit, die Pannen und Schlampereien rund um Fukushima zu verschleiern

Die Internationale Atomenergieorganisation IAEA ist bekanntlich Teil der Atomlobby. Das wurde im Umgang mit dem Unfall im japanischen AKW Fukushima wieder deutlich vor Augen geführt. Die IAEA, die auch für Sicherheit im Umgang mit Atomenergie verantwortlich ist, stand unter dem aus Japan stammenden Generaldirektor Yukiya Amano sowohl den Vertuschungsaktionen und dem planlosen Reparaturarbeiten des Betreibers Tepco als auch der japanischen Regierung weitgehend unkritisch gegenüber. Man sah dem Treiben zu, verschloss wohlwollend die Augen und veröffentlichte nur die wenigen Daten, die man von Japan erhielt, anstatt deutlich zumindest die mangelnde Transparenz und das katastrophale Krisenmanagement zu rügen und auf Verbesserung zu dringen. Mehr

„Handelsblatt“: Die IAEA-Erkenntnisse zu Fukushima muten merkwürdig an

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Ein Kommentar im „Handelsblatt“ zum Untersuchungsbericht der IAEA zur Katastrophe in Fukushima:

Es gibt zwei Sorten Wahrsager. Jene, die wissen, dass sie eigentlich nichts wissen – und jene, die glauben, was sie erzählen. Beide Formen haben eine unangenehme Komponente gemeinsam: sie beruhen auf Kaffeesatzleserei. So gesehen ist es unerheblich, ob man der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA unterstellen kann, der Öffentlichkeit absichtlich Unsinn zu erzählen über die Atomkatastrophe in Japan. Vieles, was sie nun zu Tage gefördert haben will, bleibt jedenfalls Unsinn. Mehr

Es wäre noch zu ergänzen, dass es anfangs nicht nur ungenügend Dosimeter oder Decken gab, sondern dass es auch wochenlang kein medizinisches Monitoring der Arbeiter gab. Die zwei Kraftwerksarbeiter, bei welchen hohe Jod-131-Werte in der Schilddrüse festgestellt wurden, waren nicht bei den Aufräumarbeiten dabei, sondern arbeiteten im Kraftwerk als es zum Unfall kam, wobei bekannt wurde, dass sehr frühzeitig erhebliche Mengen Strahlung freigesetzt wurden, ohne, dass die Beschäftigten gewarnt wurden. Die Einschätzung Jan Keuchlers, dass der Abschlussbericht „Unsinn“ beinhaltet, teile ich deshalb voll und ganz.

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