„Financial Times Deutschland“: Koalition schämt sich fremd für Guttenberg

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Laut „Financial Times Deutschland“ rumort es gewaltig in der Regierungskoalition:

„Für diesen Parvenü, dieses – Entschuldigung, ich muss es so sagen: Arschloch – , soll ich mich jetzt verleugnen?“, brüllt ein Abgeordneter der Koalition, Jurist wie Guttenberg, aufgebracht ins Telefon, „das kann doch wohl nicht wahr sein.“

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„Die Welt“: CDU-Politiker Biedenkopf kritisiert Angela Merkel

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Auch der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf hält die Guttenberg-Affäre für einen „Sargnagel an der Glaubwürdigkeit der politischen Klasse“ und greift Kanzlerin Angela Merkel auf’s Schärfste an. Bezüglich der Protestnote von Wissenschaftlern an Angela Merkel sagte Biedenkopf:

Ich teile in vollem Umfang das, was dort gesagt wird.

Weiter führte er aus:

Wenn Guttenberg mich am Anfang gefragt hätte, hätte ich ihm empfohlen ins Glied zurückzutreten.

Zu Guttenbergs Aussagen, dieser hätte ausschließlich Fehler begangen und könne sich diese nicht erklären:

Ich kann nicht eine Dissertation schreiben mit Zweidrittel plagiierten Stellen, ohne das zu wissen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article12667013/CDU-Politiker-Biedenkopf-kritisiert-Angela-Merkel.html

Stimmen aus der Union zur Guttenberg-Affäre

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Der „Stern“ titelt „Es wird einsam um Dr. Googleberg„:

Die Affäre um seine Dissertation schadet der CSU und ihm selbst.

Zu Guttenberg ist ein Dandy, kein Politiker

… dem „Größenwahn“ verfallen.

Er gehört ein bisschen zur Sorte Schröder.

So ohne weiteres kann zu Guttenberg jetzt gar nicht mehr zurücktreten, diesen Zeitpunkt hat er versäumt.

Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert:

Sargnagel für die Demokratie

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer:

… halte Guttenbergs Verhalten „weder für legitim noch für ehrenhaft“.

Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan:

Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. Und der Schutz geistigen Eigentums ist ein hohes Gut.

… schäme sich „nicht nur heimlich“.

Über die Kompetenz des Lügenbarons [Update]

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Eine Aussage, die man in der letzten Woche oft lesen konnte, war in etwa: „Ist ja nichts Schlimmes, wenn man abschreibt. Guttenberg ist ja ein fähiger Politiker.“

Ich habe mich da gefragt, wie man zu so einem Schluss kommen kann. Ich für meinen Teil, könnte nicht einmal sagen, für welche Politik ein Karl-Theodor von und zu Guttenberg überhaupt stehen soll. Eine Frage, die ich mir für viele Politiker beantworten könnte. Aber Guttenberg? Was ist das politische Profil? Und wo sind die politischen Leistungen? Wo liegt die Kompetenz? Mehr

Die Causa Guttenberg von Volker Pispers zusammengefasst

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Volker Pispers bringt es einmal mehr auf den Punkt:

„Financial Times Deutschland“: Dummheit darf nicht siegen

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Die „Financial Times Deutschland“ sieht in der Causa Guttenberg eine politische Zäsur und warnt vor der „Diktatur der Deppen“:

Wie die Union mit dem Fall Guttenberg umgeht, bedeutet eine politische Zäsur. Ehemals bürgerliche Parteien spekulieren wie Rechtspopulisten auf die Diktatur der Deppen. Mehr

„UniSPIEGEL“: Googles Werk und Guttis Beitrag

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Eine kleine Zusammenfassung von dem, was jeder weiss, aber Guttenberg nicht wissen will:

Die Universität Bayreuth hat Karl-Theodor zu Guttenberg entdoktort, kneift aber vor der Frage, ob der CSU-Mann absichtlich getäuscht hat. Der Minister weist den Plagiatsvorwurf weit von sich. Vier Experten geben ihm Nachhilfe – und kommen zu einem eindeutigen Votum. Mehr

Auch, was von der Entscheidung der Universität zu halten ist, wird angesprochen:

Als wäre es mit dem Freiherrn abgesprochen, wählte die Universität dafür den Mittwoch. So überdeckte Guttenbergs härteste Prüfung im Bundestag die heikle akademische Causa. Als wäre auch dies abgesprochen, nahm die Uni den für sie bequemsten und für Guttenberg schonendsten Weg und erklärte die Arbeit der Promotionskommission kurzerhand für erledigt. Das gelang, indem die Hochschule anstelle der eigenen Promotionsordnung das Verwaltungsverfahrensgesetz heranzog – ein fragwürdiger, aber juristisch schwer anfechtbarer Kunstgriff, so mehrere Wissenschaftsrechtler zu SPIEGEL ONLINE.

via UniSPIEGEL

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