Internetzensur stoppen.Heute ist der, von der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ 2008 initiierte, Welttag gegen Internetzensur.  Ziel ist es „auf die Online-Repressionen in einer wachsenden Zahl von Ländern sowie auf eine zunehmende Vielfalt von Strategien und Techniken der Internetüberwachung aufmerksam zu machen“.  Auch dieses Jahr wurde wieder der Titel der „Feinde des Internets“ vergeben: Birma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam teilen sich diese zweifelhafte Ehre.

Allerdings nähern sich auch andere Staaten, die repressiv mit dem Internet umgehen, den „Feinden des Internets“ an, wie beispielsweise Australien, Rußland oder, wegen der Internetsperren für Urheberrechtsverstöße, Rufen nach dem Verbot von Wikileaks und dem Bann von Wikileaks-Hostern, sowie wegen der Websperren, auch Frankreich.

Karte der Internetzensur

Feinde des Internets und andere Staaten die Repression auf das Internet ausüben

„Reporter ohne Grenzen“ fordert Internetuser auf, sich an dem Welttag zu beteiligen und ein Zeichen gegen Internetzensur zu setzen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass man auf Facebook sein Profilbild mit dem Logo des Welttags austauscht.

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