Übrigens: Das, was mit „an manchen Orten“ bezeichnet wird, nennt man „Hotspot“. Die Gefährlichkeit kann man hierab ablesen: 100 mSv/h sind 876 Sv/a. Nach einer Stunde geht man ein erhöhtes Krebsrisiko ein, nach 2 1/2 Stunden könnten die ersten akuten gesundheitlichen Schäden auftreten, die sich z.B. durch Nasenbluten bemerkbar machen, nach vier Stunden würde sich die akute Strahlenkrankheit einstellen und je länger man sich an so einem Hotspot aufhält, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass man es nicht überlebt. Die „Evakuierungszone“, aus der nicht alle Menschen evakuiert wurden, besteht 30 km um das Kraftwerk.

Rückschlag für die Rettungskräfte am Atomkraftwerk Fukushima: Wieder steigt Rauch aus den Reaktoren 2 und 3 auf. Die Rettungskräfte mussten abgezogen werden. Zudem hat ein neues Erdbeben die Region um Fukushima erschüttert. Der Betreiber Tepco hat derweil Banken um 17 Milliarden Euro gebeten.

Auch außerhalb der Sicherheitszone um das Atomkraftwerk in Fukushima ist nach Schätzungen der Regierung stark erhöhte radioaktive Strahlung aufgetreten. An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, habe die Strahlung zeitweise womöglich bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde gelegen, sagte Edano. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa 2 Millisievert pro Jahr. Mehr

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