Gestern schrieb ich schon, über die Strahlenmenge, die aus dem Unglückskraftwerk entwichen ist. Heute habe ich ein, von dem französischen Wetterdienst für die französische Strahlenschutzbehörde erstelltes Fundstück, welches verdeutlicht, wie sich die radioaktiven Partikel um die Welt verteilt haben oder noch verteilen werden. Selbstverständlich gibt es noch eine Erläuterung in französischer Sprache.

Übrigens: Andere Quelle als gestern, aber ähnliche Aussage! Nur dieses Mal betrifft es ausschließlich Cäsium-137. Wir können aber festhalten, dass dies in ähnlicher Weise auch für andere Radionuklide zutrifft, wie Cäsium-134, Jod-129 oder Jod-131.

Erschreckend fand ich die dunkle Emissionsfahne, die direkt über Japan züngelt. In ihr herrscht eine Cäsium-137-Konzentration von 10 bis 1.000 Becquerel pro Kubikmeter Luft. Das ist die 2- bis 200-fache Konzentration, die nach der Tschernobylkatastrophe vor 25 Jahren über Frankreich herrschte und entspricht in etwa den damaligen Konzentrationen direkt über der Ukraine und Weißrussland. Der Vergleich mit Tschernobyl ist also durchaus angebracht und man kann sich ausmalen, was da herunterkommt, wenn eine solche Wolke über bewohntem Gebiet abregnet.

http://www.irsn.fr/FR/Actualites_presse/Actualites/Pages/201103_situation_en_france.aspx

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