Am Donnerstag wurden drei Arbeiter im AKW Fukushima stark verstrahlt. Zwei von ihnen wurden mit Hautreizungen in ein Krankenhaus eingeliefert und später in das Institut für radiologische Wissenschaften der Präfektur Chiba verlegt. TEPCO erklärte anfangs, die Arbeiter hätten Strahlendosen von 170 bis 180 Millisievert abbekommen.

Nun widersprechen offensichtlich die behandelnden Ärzte: Die Arbeiter hätten über zwei Stunden in stark kontaminiertem Wasser gestanden und wären Dosen zwischen 2.000 und 6.000 Millisievert (also 2 bis 6 Sv) ausgesetzt gewesen. Dies entspräche der 10- bis 30-fachen Strahlungsaufnahme, die TEPCO zuvor eingeräumt hatte und deutet auf wesentlich höhere Strahlungswerte ausserhalb des Containments hin, als bisher bekannt geworden ist.

Zwar zeigten sie keine direkten Verbrennungserscheinungen an den exponierten Stellen, aber die Ärzte befürchten, dass diese sich in den nächsten drei Wochen einstellen werden. In diesem Falle würden den Arbeitern die gleichen Behandlungsmethoden zuteil werden, welche auch bei gewöhnlichen Verbrennungen angewendet werden. Andere Symptome haben sich bisher nicht gezeigt. Institutsleiter Makoto Akashi erklärte, die Arbeiter könnten ohne Einschränkungen ihrem alltäglichen Leben nachgehen und würden Anfang kommender Woche entlassen werden.

http://www.nhk.or.jp/daily/english/26_03.html

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