Letzten Freitag lief im Rahmen des Arte-Themenabends die Dokumentation „Alles im Griff?“.  Unter anderem bekommt man einen europäische Einblick auf das System, das in Japan als das System der „Wegwerfarbeiter“ bekannt wurde, und es wird klar, dass dies kein japanisches Problem ist, sondern die Normalität in der Atomwirtschaft. Fukushima ist überall.

Für oder gegen Kernkraft? Wer sich diese Frage stellt, muss auch untersuchen, unter welchen Bedingungen die Nuklearindustrie heute wirtschaftet. Während für die Branche früher die Grundsätze für öffentliche Dienstleistungen galten, werden nun im Zuge der Liberalisierung des Energiemarkts Rentabilitätskriterien angelegt; Finanz- und Gewinninteressen herrschen vor und führen oft dazu, dass Arbeiten von Subunternehmen ausgeführt und Sicherheitsbelange vernachlässigt werden.
Beschäftigte französischer und anderer europäischer Kernkraftwerke räumen ein, dass es das Nullrisiko nicht gibt. Deshalb kontrollieren sie die Anlagen täglich und decken mitunter Gefahren auf. Mehr

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