Tokio (Reuters) – Trotz eindringlicher Appelle lehnt Japans Regierung eine Ausweitung der Evakuierungszone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima ab.

Dazu bestehe im Moment keine Notwendigkeit, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Donnerstag. Die Lage werde von Tag zu Tag neu bewertet. Die Radioaktivität im Meerwasser stieg unterdessen erneut auf einen Rekordwert. Als erster ausländischer Staatschef seit Beginn der Katastrophe besuchte der französische Präsident Nicolas Sarkozy Japan und forderte weltweit einheitliche Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke. Als Zeichen der Solidarität will auch Außenminister Guido Westerwelle Tokio besuchen. Die Reise sei für Samstag geplant, verlautete aus Regierungskreisen.

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Auch außerhalb Japans wächst die Sorge vor den Folgen der Reaktorkatastrophe: Singapur erklärte, die Strahlenbelastung von Kohl aus Japan überschreite teilweise den Grenzwert um das neunfache.

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