Ich hatte schon mehrfach darüber geschrieben, aber hier ist noch ein Artikel über das Thema „Wegwerfarbeiter“ (oder „Glowboys“, „viande à rems“, …):

Wird in Frankreich ein Atomkraftwerk gewartet, sind sie zur Stelle: Leiharbeiter. Ihre Arbeit ist gefährlich, schlecht bezahlt, und ist die zulässige Strahlenbelastung erreicht, droht die Kündigung. Mehr

Offensichtlich hat es aber der „Focus“ nicht fertiggebracht, die Situation hier in Deutschland zu recherchieren. Dabei ist es hier die Situation nicht viel anders: Auch hier gibt es eine Armee von Leiharbeitern, die für „Dienstleister“ der Atomindustrie arbeiten. Wieso sollte es hier anders sein als in Frankreich, den USA oder Japan?

Die „Badische Zeitung“ hat einen ähnlichen Artikel zu dem Thema:

Der Betreiber des elsässischen AKW Fessenheim hält die Erdbebensicherheit auch nach den Erfahrungen von Fukushima für ausreichend. Block II ist derzeit zur Revision abgeschaltet. Dafür wurden tausende Leiharbeiter angeheuert. Mehr

Übrigens: Der Begriff „viande à rems“ bedeutet „Strahlenfleisch“ („Rem“ ist eine veraltete Einheit für die Äquivalentdosis).

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