Anstatt kritisch zu prüfen, hilft die IAEA unverhohlen mit, die Pannen und Schlampereien rund um Fukushima zu verschleiern

Die Internationale Atomenergieorganisation IAEA ist bekanntlich Teil der Atomlobby. Das wurde im Umgang mit dem Unfall im japanischen AKW Fukushima wieder deutlich vor Augen geführt. Die IAEA, die auch für Sicherheit im Umgang mit Atomenergie verantwortlich ist, stand unter dem aus Japan stammenden Generaldirektor Yukiya Amano sowohl den Vertuschungsaktionen und dem planlosen Reparaturarbeiten des Betreibers Tepco als auch der japanischen Regierung weitgehend unkritisch gegenüber. Man sah dem Treiben zu, verschloss wohlwollend die Augen und veröffentlichte nur die wenigen Daten, die man von Japan erhielt, anstatt deutlich zumindest die mangelnde Transparenz und das katastrophale Krisenmanagement zu rügen und auf Verbesserung zu dringen. Mehr

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