„Handelsblatt“: Die IAEA-Erkenntnisse zu Fukushima muten merkwürdig an

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Ein Kommentar im „Handelsblatt“ zum Untersuchungsbericht der IAEA zur Katastrophe in Fukushima:

Es gibt zwei Sorten Wahrsager. Jene, die wissen, dass sie eigentlich nichts wissen – und jene, die glauben, was sie erzählen. Beide Formen haben eine unangenehme Komponente gemeinsam: sie beruhen auf Kaffeesatzleserei. So gesehen ist es unerheblich, ob man der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA unterstellen kann, der Öffentlichkeit absichtlich Unsinn zu erzählen über die Atomkatastrophe in Japan. Vieles, was sie nun zu Tage gefördert haben will, bleibt jedenfalls Unsinn. Mehr

Es wäre noch zu ergänzen, dass es anfangs nicht nur ungenügend Dosimeter oder Decken gab, sondern dass es auch wochenlang kein medizinisches Monitoring der Arbeiter gab. Die zwei Kraftwerksarbeiter, bei welchen hohe Jod-131-Werte in der Schilddrüse festgestellt wurden, waren nicht bei den Aufräumarbeiten dabei, sondern arbeiteten im Kraftwerk als es zum Unfall kam, wobei bekannt wurde, dass sehr frühzeitig erhebliche Mengen Strahlung freigesetzt wurden, ohne, dass die Beschäftigten gewarnt wurden. Die Einschätzung Jan Keuchlers, dass der Abschlussbericht „Unsinn“ beinhaltet, teile ich deshalb voll und ganz.

Plagiator Nummer 6: Nomen Nominandum, FDP (via Erbloggtes)

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Ein interessanter Artikel zum neuen Plagiats-Fund:

Er plagiierte seine Dissertation. So lautet der manifeste Verdacht, dem das VroniPlag Wiki seit dem 21. Mai, 15:00 Uhr, nachgeht.[1] Einem Plagiatssucher war aufgefallen, dass die ungewöhnliche Wortkombination „ex ante umweltgerechteren Technikentwicklung“ im Internet zweimal vorkam: Einmal in einem Aufsatz aus dem Jahr 2000, außerdem in einer Doktorarbeit von 2008, dort ohne Anführungszeichen. Der Plagiatssucher vermerkte: „neuer Fund ?!“ Mehr

Plagiarismus: Wieder rappelt es bei der FDP im Karton

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Es steht mittlerweile faktisch außer Frage, dass die beiden FDP-Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin und Georgios Chatzimarkakis ihre Doktorschriften über große Teile plagiiert haben. Während Koch-Mehrin frühzeitig ihre Konsequenzen aus der Sache gezogen hat und ihre Parteiämter niederlegte, ging Chatzimarkakis auf absurde Weise in die „Gegenoffensive“ und erklärte, er hätte „unterschiedliche Zitierweisen verwendet“, die „Raum für Spekulationen ließen“. Mehr

„Telepolis“: Obamas Krieg gegen Whistleblower

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Die geheime Arbeit der NSA und der Staatsfeind Thomas Drake

Was macht einen zum Staatsfeind, den die amerikanische Justiz mit 35 Jahren Gefängnis bedroht? Seit der letzter Welle von WikiLeaks-Veröffentlichungen und der Reaktion der amerikanischen Führung darauf, vorneweg die Behandlung von Bradley Manning und die Versuche, Assange juristisch zu fassen, denkt man bei der Antwort nicht mehr automatisch nur an Verbindungen zu terroristischen Vereinigungen. Whistleblower, deren Arbeit Obama bei seiner Amtsübernahme noch öffentlich schätzte, werden vom „Präsidenten der Transparenz“ nun mit fragwürdiger Härte verfolgt, so Kritiker, die als Beweis dafür den Fall Thomas Drake anführen. Mehr

„Campact“: Petition – Atomtod exportiert man nicht

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Trotz Fukushima will die Bundesregierung den Bau des brasilianischen AKW Angra 3 fördern – mitten im Erdbebengebiet! Fordern Sie von den zuständigen Ministern den Stopp der Atom-Bürgschaft! Zur Petition

„Telepolis“: „Unhaltbare Zustände“

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Das politische Erbe Guttenbergs: Verteidigungsminister De Maizière beklagt sich über schlechte Arbeit seines Vorgängers im Amt

Nach Informationen des Spiegel, der sich auf Quellen unter Teilnehmern einer CDU/CSU-Fraktionssitzung beruft, hat sich Verteidigungsminister de Maizière in diesem Kreis deutlich über „unhaltbare Zustände“ im Ministerium geäußert, die er von seinem Vorgänger übernommen haben soll. Mehr

Nach Silvana Koch-Mehrin weiterer EU-Abgeordneter der FDP als Plagiator entlarvt

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Die Serie an Plagiatsfällen nimmt kein Ende. Dieses Mal hat es den FDP-EU-Abgeordneten Georgios Chatzimarkakis erwischt, wie auf dem Wiki des VroniPlag-Projekts, welches sich jetzt auch mit Chatzimarkakis Dissertation vom Jahr 2000 auseinandergesetzt hat, ersichtlich wird.

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