Isar-1 verabschiedet sich mit meldepflichtigem Ereignis

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Kernkraftwerk Isar

Kernkraftwerk Isar (Urheber: E.ON Kernkraft GmbH)

Vor einer Woche ereignete sich beim Herunterfahren des Kernreaktors Isar-1 (KKI) ein meldepflichtiges Ereignis. Demnach kam es nach dem Abschalten des Reaktors am Abend des 17. März zu einem Füllstandsabfall im Reaktordruckbehälter bei dem der Füllgrenzwert von 13,62 m unterschritten. Dieser Vorfall löste zusätzlich die Schnellabschaltung des Reaktors aus. Mehr

„Wegwerfarbeiter“: Hetkämper konkretisiert die Vorwürfe gegen TEPCO

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In einem Interview gegenüber der „Tagesschau“ konkretisiert der Korrespondent Robert Hetkämper den Vorwurf der „Wegwerfarbeiter“ und behauptet zudem, dass die „Fukushima 50“ nur eine Legende seien, erfunden von einer ausländischen Zeitung.

Hetkämper: Wir haben ehemalige Kernkraftwerksmitarbeiter gefunden, die darüber geklagt haben, dass sie mehr oder weniger in früheren Jahren verheizt worden sind und ihnen nie gesagt wurde, wie hoch die Strahlung tatsächlich ist. Sie wurden über die wirklichen Gefahren nicht aufgeklärt. Wenn sie erkrankten, zahlte ihnen niemand Kompensation. Mehr

 

Die (Des-)Informationsstrategie geht auf

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Beschädigtes Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, Japan, am 16. März 2011:  Dies ist ein Satellitenbild, welches die Zerstörungen am Kernkraftwerk Fukushima 1 nach dem Erdbeben, dem Tsunami und den verheerenden Explosionen zeigt. (Urheber: DigitalGlobe, cc-by-sa 3.0) www.digitalglobe.com

Beschädigtes Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, Japan (Urheber: DigitalGlobe, cc-by-sa 3.0, http://www.digitalglobe.com)

Häppchenweise, und dann auch nur soweit, wie vorher schon bekannt war. Aber die Öffentlichkeit in Japan solle sich keine Sorgen machen. Alles ist unter Kontrolle und es gehe keine gesundheitliche Gefahr vom havarierten Kraftwerk aus.

Das ist der Tenor der japanischen Regierung und des AKW-Betreibers TEPCO. Die Wahrheit sieht allerdings anders aus. Während man eine Kernschmelze vor einer Woche noch ausgeschlossen hatte und höchstens die drohende Möglichkeit einer solchen Kernschmelze in Erwägung zog, herrscht heute zu dem Thema Totenstille. Das Wort Kernschmelze wird nirgends erwähnt. Nebensächlich gibt TEPCO bekannt, dass in den betroffenen Reaktoren 70% der Brennstäbe „beschädigt“ seien und die meisten Medien stellen gar nicht mehr in Frage, ob eine Kernschmelze erfolgt sei oder nicht. Es wird als gegeben angenommen. Mehr

„Kyodo“: Grenzwerte für radioaktives Jod-131 im Leitungswasser überschritten

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Nach Angaben der japanischen Regierung wurden schon am vergangenen Donnerstag in der Fukushima-Präfektur erhöhte Werte an radioaktivem Jod-131 im Leitungswasser gemessen, welche direkt mit dem Atomunfall im AKW Fukushima 1 zusammenhängen. In einer Stadt wurde sogar der zulässige Grenzwert überschritten. Mehr

Fünf Tote und 22 Verletzte in Fukushima Daiichi

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Laut der britischen Zeitung „The Telegraph“ summiert sich die Zahl der Toten Kraftwerksmitarbeiter auf fünf. Dazu kommen noch 22 Verletzte, zwei weitere mussten sich in medizinische Behandlung begeben. Ein Mitarbeiter wegen Unwohlsein und ein weiterer, weil er für sehr kurzer Zeit einer extrem hohen Strahlendosis ausgesetzt war. Auch werden zwei noch Kraftwerksangestellte seit den Explosionen vermisst.

Von offizieller Seite wurde verkündet, dass  20 Arbeiter hohen Strahlendosen ausgesetzt wurden und diese medizinisch behandelt werden mussten.

Kernschmelzen, Lügen und ausgehende Lichter [Update]

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Langsam kann die japanische Regierung die Kernschmelzen nicht mehr wegleugnen, zu evident treten die Tatsachen, wie eine massiv erhöhte Strahlung, ans Tageslicht: Mittlerweile misst man Strahlendosen von etwa 1 Sievert pro Stunde. Dies ist das Tausendfache einer durchschnittlichen Jahresdosis und führt zu erheblichen gesundheitlichen Problemen.

Aber auch vorher schon waren die Anzeichen erkennbar, dass der japanische Regierungssprecher mit dem mitleiderregenden Gesichtsausdruck, Edano, nicht die Wahrheit sagte, als er eine Kernschmelze dementierte. Mehr