Fukushima: Wohin mit dem Mist?

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Der Reaktorunfall von Fukushima wirft Probleme auf, die im ersten Moment nicht ersichtlich sind: Ein derzeit ernstes Problem ist die Entsorgung des radioaktiven, insbesondere mit Cäsium-137 belasteten Klärschlamms, welcher in den Kläranlagen der Präfektur Fukushima anfällt. Mehr

„Mainichi Shimbun“: Strahlenbelastung rund um Fukushima überschreitet Evakuierungsgrenzwerte von Tschernobyl

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Die japanische Zeitung „Mainichi Shimbun“ berichtet, dass die Strahlenbelastung rund um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi die Grenzwerte der Sovietunion, die 1986 für die Evakuierung der Bevölkerung nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl galten, bei weitem überschreiten. Mehr

Was die reinen Zahlen verbergen

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In den Medien überschlagen sich einmal wieder die Zahlen: Im Meer um Fukushima wurde das 3.355-fache des Grenzwerts für radioaktives Jod gemessen. Gestern war es noch das 1.850-fache und am Tag davor das 1.250-fache… Das sind zweifelsfrei keine guten Nachrichten, aber wichtiger wäre eigentlich der Messwert für die radioaktiven Cäsiumisotope Cs-134 und insbesondere Cs-137. Mehr

Gemeinsame Presseerklärung von foodwatch und Umweltinstitut München e.V.: Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan erhöht – Bundesregierung informiert Öffentlichkeit nicht

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29.03.2011

Berlin/München. Die Verbraucherorganisation foodwatch und das Umweltinstitut München e.V. haben die Informationspolitik der Bundesregierung über die Lebensmittelsicherheit nach der Reaktorkatastrophe in Japan kritisiert. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner verweist seit Tagen auf „verstärkte Kontrollmaßnahmen“ und „spezielle Schutzstandards“ – sie informiert die Öffentlichkeit jedoch nicht darüber, dass die EU-weit geltenden Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus den betroffenen Regionen Japans am vergangenen Wochenende deutlich erhöht wurden. War bisher eine kumulierte Radioaktivität von Cäsium-134 und Cäsium-137 von maximal 600 Becquerel/Kilogramm zulässig, traten am vergangenen Wochenende bis zu 20-fach höhere Obergrenzen von bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm für bestimmte Produkte aus Japan in Kraft. Mehr

 

Internationale Atomenergieagentur: Kontamination zwischen 80.000 und 900.000 Becquerel pro Quadratmeter [3. Update]

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Im Rahmen der Strahlenmessungen der IAEA, hat die UN-Behörde ein paar Zahlen zur Kontamination von Gebieten um das Kernkraftwerk Fukushima 1 veröffentlicht. Demnach wurden Messungen im Bereich 38 bis 65 km um das AKW gemacht, also außerhalb der Evakuierungszone. Die Dosisraten liegen zwischen 0,8 bis 9,1 µSv/h. Die Beta-Gamma-Kontamination beträgt zwischen 0,08 und 0,9 MBq/m² – sprich: zwischen 80.000 und 900.000 Becquerel pro Quadratmeter. Mehr

„Kyodo“: Grenzwerte für radioaktives Jod-131 im Leitungswasser überschritten

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Nach Angaben der japanischen Regierung wurden schon am vergangenen Donnerstag in der Fukushima-Präfektur erhöhte Werte an radioaktivem Jod-131 im Leitungswasser gemessen, welche direkt mit dem Atomunfall im AKW Fukushima 1 zusammenhängen. In einer Stadt wurde sogar der zulässige Grenzwert überschritten. Mehr