„Frankfurter Rundschau“: Notkühlung wurde von Hand abgeschaltet

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Es mehren sich die Berichte, nach denen nicht der Tsunami für die Reaktorkatastrophe von Fukushima verantwortlich war, sondern das Erdbeben selbst. Interessant wäre zu erfahren, wie groß die lokale Bebenstärke war und, ob diese über der Bauauslegung des Kraftwerks lag oder nicht, da dies Rückschlüsse erlaubt, ob theoretische bauliche Auslegungen für Erdbeben bei Kraftwerken ausreichend sind oder nicht. Mehr

„Mainichi Shimbun“: Strahlung im ersten Stock von Block 1 in Fukushima extrem hoch [2. Update]

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Wie die japanische Zeitung „Mainichi Shimbun“, unter Berufung auf Aussagen der japanischen Atombehörde NISA, berichtet, wurden am Mittwoch im ersten Stock von Reaktorblock 1 des zerstörten Kernkraftwerks Fukushima 1, wo man begonnen hat, das Kühlsystem zu reparieren, Dosisleistungen jenseits von 1 Sievert pro Stunde gemessen. Im Erdgeschoss betrug die Strahlung noch 600 bis 700 mSv/h. Laut der Aussage des NISA-Offiziellen Nishiyama Hidehiko behindere die extrem hohe Strahlung die Reparaturarbeiten. Mehr

„FAZ“: Trinkwasser in Tokio verseucht

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Übrigens: Das, was mit „an manchen Orten“ bezeichnet wird, nennt man „Hotspot“. Die Gefährlichkeit kann man hierab ablesen: 100 mSv/h sind 876 Sv/a. Nach einer Stunde geht man ein erhöhtes Krebsrisiko ein, nach 2 1/2 Stunden könnten die ersten akuten gesundheitlichen Schäden auftreten, die sich z.B. durch Nasenbluten bemerkbar machen, nach vier Stunden würde sich die akute Strahlenkrankheit einstellen und je länger man sich an so einem Hotspot aufhält, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass man es nicht überlebt. Die „Evakuierungszone“, aus der nicht alle Menschen evakuiert wurden, besteht 30 km um das Kraftwerk.

Rückschlag für die Rettungskräfte am Atomkraftwerk Fukushima: Wieder steigt Rauch aus den Reaktoren 2 und 3 auf. Die Rettungskräfte mussten abgezogen werden. Zudem hat ein neues Erdbeben die Region um Fukushima erschüttert. Der Betreiber Tepco hat derweil Banken um 17 Milliarden Euro gebeten.

Auch außerhalb der Sicherheitszone um das Atomkraftwerk in Fukushima ist nach Schätzungen der Regierung stark erhöhte radioaktive Strahlung aufgetreten. An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, habe die Strahlung zeitweise womöglich bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde gelegen, sagte Edano. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa 2 Millisievert pro Jahr. Mehr

Die (Des-)Informationsstrategie geht auf

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Beschädigtes Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, Japan, am 16. März 2011:  Dies ist ein Satellitenbild, welches die Zerstörungen am Kernkraftwerk Fukushima 1 nach dem Erdbeben, dem Tsunami und den verheerenden Explosionen zeigt. (Urheber: DigitalGlobe, cc-by-sa 3.0) www.digitalglobe.com

Beschädigtes Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, Japan (Urheber: DigitalGlobe, cc-by-sa 3.0, http://www.digitalglobe.com)

Häppchenweise, und dann auch nur soweit, wie vorher schon bekannt war. Aber die Öffentlichkeit in Japan solle sich keine Sorgen machen. Alles ist unter Kontrolle und es gehe keine gesundheitliche Gefahr vom havarierten Kraftwerk aus.

Das ist der Tenor der japanischen Regierung und des AKW-Betreibers TEPCO. Die Wahrheit sieht allerdings anders aus. Während man eine Kernschmelze vor einer Woche noch ausgeschlossen hatte und höchstens die drohende Möglichkeit einer solchen Kernschmelze in Erwägung zog, herrscht heute zu dem Thema Totenstille. Das Wort Kernschmelze wird nirgends erwähnt. Nebensächlich gibt TEPCO bekannt, dass in den betroffenen Reaktoren 70% der Brennstäbe „beschädigt“ seien und die meisten Medien stellen gar nicht mehr in Frage, ob eine Kernschmelze erfolgt sei oder nicht. Es wird als gegeben angenommen. Mehr

Kernschmelzen, Lügen und ausgehende Lichter [Update]

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Langsam kann die japanische Regierung die Kernschmelzen nicht mehr wegleugnen, zu evident treten die Tatsachen, wie eine massiv erhöhte Strahlung, ans Tageslicht: Mittlerweile misst man Strahlendosen von etwa 1 Sievert pro Stunde. Dies ist das Tausendfache einer durchschnittlichen Jahresdosis und führt zu erheblichen gesundheitlichen Problemen.

Aber auch vorher schon waren die Anzeichen erkennbar, dass der japanische Regierungssprecher mit dem mitleiderregenden Gesichtsausdruck, Edano, nicht die Wahrheit sagte, als er eine Kernschmelze dementierte. Mehr