„NZZ“: Wachsender Unmut in Fukushima

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In der von der Atomkrise besonders betroffenen japanischen Präfektur Fukushima sind Sorgen und Unmut wegen der Strahlungsgefahr gross. Die Landwirtschaft vermag ihre Produkte kaum noch abzusetzen. Mehr

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„Mainichi Shimbun“: Strahlenbelastung rund um Fukushima überschreitet Evakuierungsgrenzwerte von Tschernobyl

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Die japanische Zeitung „Mainichi Shimbun“ berichtet, dass die Strahlenbelastung rund um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi die Grenzwerte der Sovietunion, die 1986 für die Evakuierung der Bevölkerung nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl galten, bei weitem überschreiten. Mehr

„Focus“: Tagelöhner landet als Arbeiter in Fukushima

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Eine kleine Schweinerei am Rande:
Verhängnisvolle Verwechslung: Anstelle als Lkw-Fahrer ist ein Tagelöhner von einer japanischen Arbeitsvermittlung in der Atomruine Fukushima eingesetzt worden – angeblich ohne Information über die Gefahren.

Der Tagelöhner aus Osaka erhielt zwar mit 24 000 Yen (rund 206 Euro) das Doppelte der ihm ursprünglich pro Tag versprochenen Summe. Dafür musste er aber auch in Schutzkleidung zwei Wochen lang bei der Kühlung der Reaktorblöcke 5 und 6 helfen. Das geschah zunächst offenbar ohne Strahlenmessgerät. „Ich habe erst an meinem vierten Arbeitstag dort ein Dosimeter bekommen“, sagte der Mann laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo.Mehr

Man sollte besonderes Augenmerk auf den Satz mit dem Dosimeter legen, da dies heisst, dass ein Arbeiter drei Tage lang ohne Dokumentation der Strahlenexposition eingesetzt wurde, bei Strahlenbelastungen, die im Millisievertbereich pro Stunde lagen. Das ist auch nicht der erste Bericht darüber, dass Einsätze ohne eine Überwachung der Strahlung erfolgten. Wenn die Strahlung in der Zeit angenommene 10 Millisievert pro Stunde betrug, was ja im Nachhinein nicht nachweisbar wäre, dann wäre es durchaus möglich, dass der erhöhte Grenzwert für Notfall-Expositionssituationen von 250 mSv innerhalb von vier Tagen erreicht worden wäre. Unverantwortlich, dass dieser Arbeiter dann noch weitere zehn Tage im Einsatz war. Dies gilt aber offensichtlich für eine größere Anzahl Arbeiter im Kraftwerk.

Fukushima: Wieder radioaktives Strontium in Bodenproben nachgewiesen

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In Bodenproben vom 18. April, die aus einem Umkreis 500 Meter rund um die Reaktoren 1 und 2 des verunfallten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi stammen, wurden die Strontiumisotope Strontium-90 und -89 nachgewiesen. So berichtet dies der japanische Fernsehsender „NHK“. Mehr

„Süddeutsche Zeitung“: Die Temperatur steigt

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Fukushima ist in den Medien fast vollständig vom Radar verschwunden. Dabei ist man weit von normalen Zuständen entfernt und auch die gröbste Gefahr ist noch nicht gebannt:

240 Grad herrschen im Reaktor 3 des japanischen Atomkraftwerks Fukushima, Tendenz steigend. Die Lage ist hochgefährlich: Einen Plan B zur Kühlung des Reaktors gibt es nicht. Mehr

Dabei dachte ich, dass dies schon Plan B wäre…

„NDR 45 Minuten“: Die Atomlüge

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„NDR 45 Minuten“ vom 23.02.2010:

Was sagt die Atomwirtschaft zu Reaktorsicherheit und Terrorgefahr? Mit diesen Fragen hat die Autorin Gesine Enwaldt ihre Spurensuche für 45 Min begonnen. Hier bieten wir Ihnen die Doku in voller Länge. Mehr

„Cryptome“: Vierter Satz Fotos von Fukushima

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Die Enthüllungsplattform „Cryptome“ hat nach den letzten Veröffentlichungen nochmals nachgelegt und einen vierten Satz Fotos veröffentlicht.

Satz 4: http://cryptome.org/eyeball/daiichi-npp4/daiichi-photos4.htm

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