„Frankfurter Rundschau“: Notkühlung wurde von Hand abgeschaltet

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Es mehren sich die Berichte, nach denen nicht der Tsunami für die Reaktorkatastrophe von Fukushima verantwortlich war, sondern das Erdbeben selbst. Interessant wäre zu erfahren, wie groß die lokale Bebenstärke war und, ob diese über der Bauauslegung des Kraftwerks lag oder nicht, da dies Rückschlüsse erlaubt, ob theoretische bauliche Auslegungen für Erdbeben bei Kraftwerken ausreichend sind oder nicht. Mehr

„Mainichi Shimbun“: Strahlung im ersten Stock von Block 1 in Fukushima extrem hoch [2. Update]

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Wie die japanische Zeitung „Mainichi Shimbun“, unter Berufung auf Aussagen der japanischen Atombehörde NISA, berichtet, wurden am Mittwoch im ersten Stock von Reaktorblock 1 des zerstörten Kernkraftwerks Fukushima 1, wo man begonnen hat, das Kühlsystem zu reparieren, Dosisleistungen jenseits von 1 Sievert pro Stunde gemessen. Im Erdgeschoss betrug die Strahlung noch 600 bis 700 mSv/h. Laut der Aussage des NISA-Offiziellen Nishiyama Hidehiko behindere die extrem hohe Strahlung die Reparaturarbeiten. Mehr

Naoto Kan: Japan muss Energiepolitik von Grund auf ändern

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Wie der britische „Guardian“ berichtet, will der japanische Premierminister, aufgrund der Reaktorkatastrophe von Fukushima, die Atompläne des Landes auf lange Sicht zu Gunsten nachhaltiger Energien aufgeben. Diese Pläne sahen vor, dass Kernkraftwerke 50% der elektrischen Energie produzieren sollten – derzeit waren es etwa 30%. Mehr

„Telepolis“: Japan: Drei weitere AKWs werden stillgelegt

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Regierung verweist auf drohendes Mega-Erdbeben und fordert den Betreiber zum Herunterfahren auf

Die japanische Regierung hat den AKW-Betreiber Chubu Electric Corporatioen angewiesen, die Reaktoren des AKW-Komplexes in Hamaoka herunter zu fahren, berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Neben zwei bereits stillgelegten Anlagen sind nach den Angaben der Internationalen Atomenergieagentur IAEA dort noch drei AKW mit einer kombinierten Leistung von rund 3350 Megawatt in Betrieb. Ans Netz gingen sie zwischen 1987 und 2004. Mehr

Japans katastrophale atomare Unfälle der letzten Jahre (via Nokturnal Times)

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In der japanischen Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho lagern 3000 Tonnen abgebrannter Brennelemente. Dort gibt es massive Sicherheitsmängel, denn die Wartung der Anlage wurde jahrelang vernachlässigt. In anderen Atomanlagen sieht es nicht besser aus: Bei zahlreichen Störfällen wurden Menschen radioaktiv verseucht, und es kam sogar zu Todesfällen. (Quelle: ZDF) Mehr

„RP online“: Unterwegs in der Hölle von Fukushima

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„Werte, die Sie töten würden, kann dieses Gerät gar nicht mehr messen“, fügt der Mediziner hinzu, um uns, die Gruppe der tschechischen Journalisten, irgendwie zu trösten.

Wir treffen einen Fachmann für Kernphysik, der bezweifelt, dass die beruhigenden Mitteilungen der Regierung der Wahrheit entsprechen. „Jetzt ist das Wichtigste, ruhig zu bleiben“, meint er. „Wenn Sie aber nach meiner persönlichen Meinung fragen: Ich würde meine Verwandten dort nicht hinschicken.“ Damit meint er das Gebiet, aus dem wir gerade zurückgekehrt sind. Mehr

Im Schatten von Fukushima: Bahrains Nachbarn marschieren in Bahrain ein

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Was nun Herr Wulff? Wer tönte noch groß, dass derjenige, „der sich nicht ändert, verändert wird“? Nun sind im Schatten der Reaktorkatastrophe in Japan saudiarabische Truppen in Bahrain im Auftrag des Golf-Kooperationsrats einmarschiert, zu dem Bahrain, Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate gehören, um die Proteste für mehr Demokratie im Golfstaat zu ersticken.

Fragt sich wo die europäischen Proteste gegen ein solches Vorgehen und das Einfrieren der Vermögen sind, während im Fall von Libyen um eine Flugverbotszone und andere Konsequenzen gefeilscht wird.

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