„Die Wochenzeitung“ von 2004: Der Nachlass der Cogéma – Strahlenmüll im Dorfbach

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Ein interessanter Artikel von 2004, über nukleare Hinterlassenschaften des französischen Brennelemente-Herstellers Cogéma im Gabun, der aufzeigt, dass viele Schäden der Kernkraft in Europa nicht auftauchen und somit auch nicht in die Kosten mit eingerechnet werden:

Das französische Staatsunternehmen Cogéma hat seine Minen in Gabun stillgelegt. Das Land ist verseucht, die Bergleute sind krank – doch die Firma interessiert das nicht. Mehr

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Studie zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl (via Strategie Blog)

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Nicht-Krebserkrankungen und genetische Schäden nehmen erschreckende Ausmaße an

Von der Tschernobylkatastrophe vor 25 Jahren sind über 600 Millionen Menschen in ganz Europa gesundheitlich betroffen. Das geht aus einer aktualisierten Studie der IPPNW Deutschland und der Gesellschaft für Strahlenschutz zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl hervor. Die Autoren werteten wissenschaftliche Untersuchungen aus der ganzen Welt aus. Mehr

Fukushima: Wieder radioaktives Strontium in Bodenproben nachgewiesen

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In Bodenproben vom 18. April, die aus einem Umkreis 500 Meter rund um die Reaktoren 1 und 2 des verunfallten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi stammen, wurden die Strontiumisotope Strontium-90 und -89 nachgewiesen. So berichtet dies der japanische Fernsehsender „NHK“. Mehr

„Freie Presse“: Das Ohr am Uran

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Rudolf Dietel förderte 45 Jahre lang Uran – Trotz Lungenkrankheit kein anerkanntes Strahlenopfer

Aue (dapd-lsc). Das Radiometer von Rudolf Dietel ist etwas abgegriffen, das Lederband brüchig. Der 79-Jährige aus Aue setzt sich die Kopfhörer des Strahlenmessgeräts auf und hält den angeschlossenen Stab in die Höhe. Dietel sagt, er hört ein leises Klopfen, das Gerät funktioniert also noch. Wenn es laut fiept, ist das ein Nachweis für Radioaktivität. „Und wenn es rauscht wie drei Wasserfälle, dann schlägt das Bergmannsherz höher.“ Mehr

3sat – Der gefaehrliche Abbau von Uran

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3sat nano vom 08.02.2008:

„Spiegel“: Amerikas atomare Zeitbombe

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Ein interessanter Artikel zu vergessenen und kaum bekannten Hinterlassenschaften:

Um AKW-Sicherheit sorgen sich nach den Explosionen in Fukushima alle. Im US-Nordwesten lauert aber noch eine andere Gefahr. Die Ex-Plutoniumfabrik Hanford ist ein Relikt des Kalten Kriegs und die schwerstverstrahlte Gegend der westlichen Hemisphäre. Geplantes Ende der Sanierung: 2052. Mehr

„FAZ“: Trinkwasser in Tokio verseucht

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Übrigens: Das, was mit „an manchen Orten“ bezeichnet wird, nennt man „Hotspot“. Die Gefährlichkeit kann man hierab ablesen: 100 mSv/h sind 876 Sv/a. Nach einer Stunde geht man ein erhöhtes Krebsrisiko ein, nach 2 1/2 Stunden könnten die ersten akuten gesundheitlichen Schäden auftreten, die sich z.B. durch Nasenbluten bemerkbar machen, nach vier Stunden würde sich die akute Strahlenkrankheit einstellen und je länger man sich an so einem Hotspot aufhält, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass man es nicht überlebt. Die „Evakuierungszone“, aus der nicht alle Menschen evakuiert wurden, besteht 30 km um das Kraftwerk.

Rückschlag für die Rettungskräfte am Atomkraftwerk Fukushima: Wieder steigt Rauch aus den Reaktoren 2 und 3 auf. Die Rettungskräfte mussten abgezogen werden. Zudem hat ein neues Erdbeben die Region um Fukushima erschüttert. Der Betreiber Tepco hat derweil Banken um 17 Milliarden Euro gebeten.

Auch außerhalb der Sicherheitszone um das Atomkraftwerk in Fukushima ist nach Schätzungen der Regierung stark erhöhte radioaktive Strahlung aufgetreten. An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, habe die Strahlung zeitweise womöglich bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde gelegen, sagte Edano. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa 2 Millisievert pro Jahr. Mehr