„AFP“: Hohe Radioaktivität bei zwei Fukushima-Arbeitern

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Tokio — Bei zwei Arbeitern des beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima sind in der Schilddrüse hohe Werte radioaktiven Jods festgestellt worden. Das teilte der Kraftwerksbetreiber Tepco mit. Japanischen Medienberichten zufolge wurden die Männer möglicherweise einem Radioaktivitätsniveau über dem zulässigen Jahresgrenzwert ausgesetzt. Bei einer Untersuchung der Arbeiter durch die staatliche Atomaufsichtsbehörde seien zehn mal so hohe Werte radioaktiven Jods 131 wie bei anderen Arbeiten festgestellt worden. Mehr

„CRIIRAD“: Petition für die völlige Transparenz über die Radioaktivität der Luft, die wir atmen

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Die CRIIRAD (Commission de Recherche et d’Information Indépendantes sur la Radioactivité/ Kommission für unabhängige Forschung und Information über Radioaktivität), einer französischen Non-Profit-Organisation, die sich nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zur Aufgabe gemacht hat, Forschung über radioaktive Strahlung und ihre Auswirkungen zu betreiben, fordert in einer Petition, dass die Meßwerte des CTBT-Netzwerks für alle Menschen frei und transparent zugänglich gemacht werden. Mehr

„Freie Presse“: Das Ohr am Uran

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Rudolf Dietel förderte 45 Jahre lang Uran – Trotz Lungenkrankheit kein anerkanntes Strahlenopfer

Aue (dapd-lsc). Das Radiometer von Rudolf Dietel ist etwas abgegriffen, das Lederband brüchig. Der 79-Jährige aus Aue setzt sich die Kopfhörer des Strahlenmessgeräts auf und hält den angeschlossenen Stab in die Höhe. Dietel sagt, er hört ein leises Klopfen, das Gerät funktioniert also noch. Wenn es laut fiept, ist das ein Nachweis für Radioaktivität. „Und wenn es rauscht wie drei Wasserfälle, dann schlägt das Bergmannsherz höher.“ Mehr

Fukushima: Greenpeace publiziert Karte (via Projektörchen)

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So, endlich Messungen aus der Region, welche in den offiziellen japanischen Karten ein weisser Fleck zu sein scheint. Mehr

via Projektörchen

Was die reinen Zahlen verbergen

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In den Medien überschlagen sich einmal wieder die Zahlen: Im Meer um Fukushima wurde das 3.355-fache des Grenzwerts für radioaktives Jod gemessen. Gestern war es noch das 1.850-fache und am Tag davor das 1.250-fache… Das sind zweifelsfrei keine guten Nachrichten, aber wichtiger wäre eigentlich der Messwert für die radioaktiven Cäsiumisotope Cs-134 und insbesondere Cs-137. Mehr

Fukushima so schlimm wie Tschernobyl?

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Reaktorblock 4 im AKW Tschernobyl

Reaktorblock 4 im AKW Tschernobyl (Urheber: Carl Montgomery, cc-by, http://flickr.com/photos/83713082@N00)

Die Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. schätzt, anhand der von der IAEA gemessenen Strahlenwerte und -kontaminationen, den Nuklearunfall von Fukushima als so gravierend ein, wie den Reaktorunfall von Tschernobyl am 26. April 1986 und warnt vor einem „Super-GAU“ in Fukushima. Mehr