TEPCO lügt weiter

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Am Donnerstag wurden drei Arbeiter im AKW Fukushima stark verstrahlt. Zwei von ihnen wurden mit Hautreizungen in ein Krankenhaus eingeliefert und später in das Institut für radiologische Wissenschaften der Präfektur Chiba verlegt. TEPCO erklärte anfangs, die Arbeiter hätten Strahlendosen von 170 bis 180 Millisievert abbekommen. Mehr

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Internationale Atomenergieagentur: Kontamination zwischen 80.000 und 900.000 Becquerel pro Quadratmeter [3. Update]

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Im Rahmen der Strahlenmessungen der IAEA, hat die UN-Behörde ein paar Zahlen zur Kontamination von Gebieten um das Kernkraftwerk Fukushima 1 veröffentlicht. Demnach wurden Messungen im Bereich 38 bis 65 km um das AKW gemacht, also außerhalb der Evakuierungszone. Die Dosisraten liegen zwischen 0,8 bis 9,1 µSv/h. Die Beta-Gamma-Kontamination beträgt zwischen 0,08 und 0,9 MBq/m² – sprich: zwischen 80.000 und 900.000 Becquerel pro Quadratmeter. Mehr

„FAZ“: Trinkwasser in Tokio verseucht

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Übrigens: Das, was mit „an manchen Orten“ bezeichnet wird, nennt man „Hotspot“. Die Gefährlichkeit kann man hierab ablesen: 100 mSv/h sind 876 Sv/a. Nach einer Stunde geht man ein erhöhtes Krebsrisiko ein, nach 2 1/2 Stunden könnten die ersten akuten gesundheitlichen Schäden auftreten, die sich z.B. durch Nasenbluten bemerkbar machen, nach vier Stunden würde sich die akute Strahlenkrankheit einstellen und je länger man sich an so einem Hotspot aufhält, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass man es nicht überlebt. Die „Evakuierungszone“, aus der nicht alle Menschen evakuiert wurden, besteht 30 km um das Kraftwerk.

Rückschlag für die Rettungskräfte am Atomkraftwerk Fukushima: Wieder steigt Rauch aus den Reaktoren 2 und 3 auf. Die Rettungskräfte mussten abgezogen werden. Zudem hat ein neues Erdbeben die Region um Fukushima erschüttert. Der Betreiber Tepco hat derweil Banken um 17 Milliarden Euro gebeten.

Auch außerhalb der Sicherheitszone um das Atomkraftwerk in Fukushima ist nach Schätzungen der Regierung stark erhöhte radioaktive Strahlung aufgetreten. An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, habe die Strahlung zeitweise womöglich bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde gelegen, sagte Edano. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa 2 Millisievert pro Jahr. Mehr

TEPCO und die „Wegwerfarbeiter“ [Update]

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Wie verschiedene Medien berichten, sind die 50 verbliebenen „Freiwilligen“, die in verschiedenen Medien schon zu Helden hochstilisiert werden, womöglich von der japanischen Regierung zur Freiwilligkeit bestimmt worden. Dies beklagt der Kraftwerksbetreiber TEPCO, der davon abgehalten wurde, sämtliche Arbeiter aus dem Kraftwerk abzuziehen. Wenn diese Information stimmt, dann bedeutet dies nicht nur eine große Schweinerei, sondern vor allem, dass der Betreiber das Kraftwerk schon längst als „unrettbar“ aufgegeben hat. Mehr

Fünf Tote und 22 Verletzte in Fukushima Daiichi

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Laut der britischen Zeitung „The Telegraph“ summiert sich die Zahl der Toten Kraftwerksmitarbeiter auf fünf. Dazu kommen noch 22 Verletzte, zwei weitere mussten sich in medizinische Behandlung begeben. Ein Mitarbeiter wegen Unwohlsein und ein weiterer, weil er für sehr kurzer Zeit einer extrem hohen Strahlendosis ausgesetzt war. Auch werden zwei noch Kraftwerksangestellte seit den Explosionen vermisst.

Von offizieller Seite wurde verkündet, dass  20 Arbeiter hohen Strahlendosen ausgesetzt wurden und diese medizinisch behandelt werden mussten.

Aktuelle Warnung vor Jodtabletten (via Apothekenprodukte)

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Wichtig! Da scheinbar einige Leute in Panik verfallen:

Aus gegebenen Anlass warnt die  ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände :

Nach dem Atomunfall in Japan geht auch in Deutschland die Angst vor atomaren Strahlen um. Immer mehr Deutsche decken sich mit sog. Jodtabletten ein.

Jod sollte jedoch nicht ohne behördliche Anweisung eingenommen werden. Mehr

via Apothekenprodukte