Fukushima: Kernschmelzen haben sich möglicherweise in die Sicherheitsbehälter gebrannt

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Wie die japanische Zeitung „Daily Yomiuri“ berichtet, könnten sich die Kernschmelzen in den Blöcken 1 bis 3 des zerstörten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi komplett durch die Reaktordruckbehälter gebrannt haben und die Sicherheitsbehälter beschädigen, was dazu führen könnte, dass Kernbrennstoff direkt mit der Umwelt in Kontakt kommt. Der „Daily Yomiuri“ beruft sich auch einen Bericht der japanischen Atomenergiebehörde NISA, welche ihre Schlüsse aus der Analyse der IAEO zieht. Mehr

Fukushima: Offiziell drei Kernschmelzen und 250 Sv/h im Reaktorkern 1

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Heute gab die japanische Regierung bekannt, was allgemein schon längst vermutet wurde: Im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ereigneten sich kurz nach dem Erdbeben drei Kernschmelzen, welche die Reaktorblöcke 1 bis 3 betrafen. Mehr

„Salzburger Nachrichten“: Radioaktivität im AKW Fukushima steigt

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Im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima steigt die radioaktive Strahlung. Wie der Betreiber Tepco am Samstag mitteilte, wurde im Reaktorgehäuse von Block 1 eine Strahlendosis von bis zu 4.000 Millisievert pro Stunde gemessen. Mehr

„Handelsblatt“: Die IAEA-Erkenntnisse zu Fukushima muten merkwürdig an

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Ein Kommentar im „Handelsblatt“ zum Untersuchungsbericht der IAEA zur Katastrophe in Fukushima:

Es gibt zwei Sorten Wahrsager. Jene, die wissen, dass sie eigentlich nichts wissen – und jene, die glauben, was sie erzählen. Beide Formen haben eine unangenehme Komponente gemeinsam: sie beruhen auf Kaffeesatzleserei. So gesehen ist es unerheblich, ob man der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA unterstellen kann, der Öffentlichkeit absichtlich Unsinn zu erzählen über die Atomkatastrophe in Japan. Vieles, was sie nun zu Tage gefördert haben will, bleibt jedenfalls Unsinn. Mehr

Es wäre noch zu ergänzen, dass es anfangs nicht nur ungenügend Dosimeter oder Decken gab, sondern dass es auch wochenlang kein medizinisches Monitoring der Arbeiter gab. Die zwei Kraftwerksarbeiter, bei welchen hohe Jod-131-Werte in der Schilddrüse festgestellt wurden, waren nicht bei den Aufräumarbeiten dabei, sondern arbeiteten im Kraftwerk als es zum Unfall kam, wobei bekannt wurde, dass sehr frühzeitig erhebliche Mengen Strahlung freigesetzt wurden, ohne, dass die Beschäftigten gewarnt wurden. Die Einschätzung Jan Keuchlers, dass der Abschlussbericht „Unsinn“ beinhaltet, teile ich deshalb voll und ganz.

„Telepolis“: Fukushima – Weiter mit Pannen und Pleiten

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Das havarierte AKW ist nicht gegen schweren Wind und Regen gesichert, Block 2 wird kritisch, Tepco muss einräumen, dass eine Sicherung in diesem Jahr unmöglich ist

Am Samstag ist es zu einer erneuten Panne im havarierten AKW Fukushima gekommen. 15 Stunden lang fiel das Kühlsystem im angeblich stabilen Reaktor 5 aus. Obgleich die Panne schon am Samstag bemerkt wurde, berichtete Tepco erst am Sonntag davon. Mehr

„AFP“: Hohe Radioaktivität bei zwei Fukushima-Arbeitern

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Tokio — Bei zwei Arbeitern des beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima sind in der Schilddrüse hohe Werte radioaktiven Jods festgestellt worden. Das teilte der Kraftwerksbetreiber Tepco mit. Japanischen Medienberichten zufolge wurden die Männer möglicherweise einem Radioaktivitätsniveau über dem zulässigen Jahresgrenzwert ausgesetzt. Bei einer Untersuchung der Arbeiter durch die staatliche Atomaufsichtsbehörde seien zehn mal so hohe Werte radioaktiven Jods 131 wie bei anderen Arbeiten festgestellt worden. Mehr

„Radio France internationale“: Frankreichs Uranminen auf der Anklagebank

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Nicht nur, dass knapp 200 Gruben für viel Geld – mehr schlecht als recht – saniert werden mussten, es wurde radioaktiver, schwermetall-haltiger Abraum über ganz Frankreich verteilt und sorgt für eine 40% höhere Lungenkrebsrate. Ein Artikel zu den strahlenden Hinterlassenschaften der Atomindustrie in Frankreich von „Radio France internationale“ von 2009:

210 ehemalige Uranminen zählt Frankreich. Die letzte Mine wurde im Jahr 2001 geschlossen. Doch die Hinterlassenschaften strahlen weiter: 4,5 Milliarden Jahre lang. Ohne das Wissen der Bevölkerung wurden jahrzehntelang nicht verwertbare Felsen aus diesen Uran-Minen als Füllmaterial für Bauarbeiten über das Land verteilt: auf Fußballfeldern, Parkplätzen, Grünanlagen, Bauplätzen… Mehr

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