„Salzburger Nachrichten“: Radioaktivität im AKW Fukushima steigt

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Im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima steigt die radioaktive Strahlung. Wie der Betreiber Tepco am Samstag mitteilte, wurde im Reaktorgehäuse von Block 1 eine Strahlendosis von bis zu 4.000 Millisievert pro Stunde gemessen. Mehr

„Handelsblatt“: Die IAEA-Erkenntnisse zu Fukushima muten merkwürdig an

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Ein Kommentar im „Handelsblatt“ zum Untersuchungsbericht der IAEA zur Katastrophe in Fukushima:

Es gibt zwei Sorten Wahrsager. Jene, die wissen, dass sie eigentlich nichts wissen – und jene, die glauben, was sie erzählen. Beide Formen haben eine unangenehme Komponente gemeinsam: sie beruhen auf Kaffeesatzleserei. So gesehen ist es unerheblich, ob man der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA unterstellen kann, der Öffentlichkeit absichtlich Unsinn zu erzählen über die Atomkatastrophe in Japan. Vieles, was sie nun zu Tage gefördert haben will, bleibt jedenfalls Unsinn. Mehr

Es wäre noch zu ergänzen, dass es anfangs nicht nur ungenügend Dosimeter oder Decken gab, sondern dass es auch wochenlang kein medizinisches Monitoring der Arbeiter gab. Die zwei Kraftwerksarbeiter, bei welchen hohe Jod-131-Werte in der Schilddrüse festgestellt wurden, waren nicht bei den Aufräumarbeiten dabei, sondern arbeiteten im Kraftwerk als es zum Unfall kam, wobei bekannt wurde, dass sehr frühzeitig erhebliche Mengen Strahlung freigesetzt wurden, ohne, dass die Beschäftigten gewarnt wurden. Die Einschätzung Jan Keuchlers, dass der Abschlussbericht „Unsinn“ beinhaltet, teile ich deshalb voll und ganz.

„Frankfurter Rundschau“: Notkühlung wurde von Hand abgeschaltet

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Es mehren sich die Berichte, nach denen nicht der Tsunami für die Reaktorkatastrophe von Fukushima verantwortlich war, sondern das Erdbeben selbst. Interessant wäre zu erfahren, wie groß die lokale Bebenstärke war und, ob diese über der Bauauslegung des Kraftwerks lag oder nicht, da dies Rückschlüsse erlaubt, ob theoretische bauliche Auslegungen für Erdbeben bei Kraftwerken ausreichend sind oder nicht. Mehr

Fukushima: TEPCO zeichnet Ablauf der Katastrophe

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TEPCO hat eine Analyse des Reaktorunfalls veröffentlicht, in welcher der Ablauf der Katastrophe für Reaktorblock 1 abgezeichnet wird. Mehr

Was die reinen Zahlen verbergen

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In den Medien überschlagen sich einmal wieder die Zahlen: Im Meer um Fukushima wurde das 3.355-fache des Grenzwerts für radioaktives Jod gemessen. Gestern war es noch das 1.850-fache und am Tag davor das 1.250-fache… Das sind zweifelsfrei keine guten Nachrichten, aber wichtiger wäre eigentlich der Messwert für die radioaktiven Cäsiumisotope Cs-134 und insbesondere Cs-137. Mehr