„Focus“: Das harte Leben der „Nuklear-Nomaden“

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Ich hatte schon mehrfach darüber geschrieben, aber hier ist noch ein Artikel über das Thema „Wegwerfarbeiter“ (oder „Glowboys“, „viande à rems“, …): Mehr

Fundstück: Artikel aus dem Jahr 1999 über „Wegwerfarbeiter“ in der „Berliner Zeitung“

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Mit der Legende der „Fukushima 50“ sind vor allem die Arbeitsverhältnisse der Arbeiter im Kraftwerk Fukushima 1 bekannt geworden, die gerne als „Techniker“ bezeichnet werden: Ungelernte Leiharbeiter, die aus ihrer prekären Arbeitssituation Angst haben, den Einsatz in Fukushima zu verweigern, schlechte Versorgung, schlechter Arbeits- und Strahlenschutz, schlechte Instruktionen  – und das nicht nur seit dem Reaktorunfall. Robert Hetkämper nannte sie „Wegwerfarbeiter“. Ihre Existenz wird kleingeredet und in Deutschland bezweifelt man, dass dies hier möglich wäre.

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„Arte“: Dokumentation – Alles im Griff?

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Letzten Freitag lief im Rahmen des Arte-Themenabends die Dokumentation „Alles im Griff?“.  Unter anderem bekommt man einen europäische Einblick auf das System, das in Japan als das System der „Wegwerfarbeiter“ bekannt wurde, und es wird klar, dass dies kein japanisches Problem ist, sondern die Normalität in der Atomwirtschaft. Fukushima ist überall.

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„Spiegel“: Tagelöhner kämpfen gegen nukleare Katastrophe

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Der „Spiegel“ bestätigt die Geschichte des ARD-Korrespondenten Robert Hetkämper um die „Wegwerfarbeiter“, dass ungelernte Hilfsarbeiter, Leiharbeiter, Tagelöhner aus Angst vor dem Verlust ihrer prekären Arbeitsverhältnisse unvorbereitet an den Unfallreaktoren arbeiten:

Ein paar hundert Menschen versuchen im japanischen AKW Fukushima, den drohenden Super-GAU zu verhindern. Nicht alle von ihnen sind erfahrene Nukleartechniker – auch Hilfsarbeiter sind dabei. Feuerwehrleute sollen von der Regierung massiv unter Druck gesetzt worden sein. Mehr

„Wegwerfarbeiter“: Hetkämper konkretisiert die Vorwürfe gegen TEPCO

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In einem Interview gegenüber der „Tagesschau“ konkretisiert der Korrespondent Robert Hetkämper den Vorwurf der „Wegwerfarbeiter“ und behauptet zudem, dass die „Fukushima 50“ nur eine Legende seien, erfunden von einer ausländischen Zeitung.

Hetkämper: Wir haben ehemalige Kernkraftwerksmitarbeiter gefunden, die darüber geklagt haben, dass sie mehr oder weniger in früheren Jahren verheizt worden sind und ihnen nie gesagt wurde, wie hoch die Strahlung tatsächlich ist. Sie wurden über die wirklichen Gefahren nicht aufgeklärt. Wenn sie erkrankten, zahlte ihnen niemand Kompensation. Mehr

 

TEPCO und die „Wegwerfarbeiter“ [Update]

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Wie verschiedene Medien berichten, sind die 50 verbliebenen „Freiwilligen“, die in verschiedenen Medien schon zu Helden hochstilisiert werden, womöglich von der japanischen Regierung zur Freiwilligkeit bestimmt worden. Dies beklagt der Kraftwerksbetreiber TEPCO, der davon abgehalten wurde, sämtliche Arbeiter aus dem Kraftwerk abzuziehen. Wenn diese Information stimmt, dann bedeutet dies nicht nur eine große Schweinerei, sondern vor allem, dass der Betreiber das Kraftwerk schon längst als „unrettbar“ aufgegeben hat. Mehr